Berufliche Bildung nach der Landtagswahl – Was sagen die Parteien?

Der VLWN hat auch zur Landtagswahl am 15. Oktober die Parteien mit u. a. Fragen zur Zukunft der beruflichen Bildung konfrontiert, um Sie bei Ihrer Entscheidung zur Stimmabgabe zu unterstützen. Die Rückantworten auf die Wahlprüfsteine finden Sie jeweils in den unten stehenden Dokumenten nach Parteien gegliedert zum Download und gerne auch zur Weitergabe.

Hier geht es zu den Wahlprüfsteinen

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Mit einem Bein im Gefängnis

Am 12. September 2017 fand in der Multimedia BBS Hannover ein – für Mitglieder und Referendare/innen kostenloser – Vortrag zum Thema „Mit einem Bein im Gefängnis – Schulrecht auf den Punkt und mit Humor vermittelt“ statt. Eine Fortbildung mit fünfstündiger „direkter Instruktion“ auf humorvoller Basis vom Referenten Dr. jur. Günther Hoegg. Nach einer kurzen Einführung von Joachim Maiß (OStD an der MMBBS und Landesvorsitzender des VLWN) startete der Berufsschultag mit den Spitzfindigkeiten der juristischen Sprache. So müssen, sollen oder können die rund 200 Gäste Dr. Hoegg durch eine Reise von schulpraktischen Fällen und deren rechtlicher Interpretation folgen. Hiergegen könnte nur eine Beschwerde, weil der Vortrag kein Verwaltungsakt ist, jedoch keine Klage entgegenzubringen sein. Gründe für Beschwerden werden vom Referenten jedoch nicht geliefert; der Tag war frei von Mängeln. Fragen, ob wir unseren Schülerinnen und Schülern verbieten dürfen eine Mütze im Unterricht zu tragen, ob sie oder ihre Eltern erfolgreich gegen Noten klagen können und viele weitere Fälle des täglichen Schullebens wurden an authentischen Beispielen mit genügend Platz zum Schmunzeln eindringlich geschildert.  Das Vortragsprogramm erstreckte sich weiter über aktuelle Fragen wie: Was ist alles unter der Weisungsbefugnis zu fassen? Was darf kopiert werden? Wie weit erstreckt sich die Aufsichtspflicht und wo gibt es Ausnahmen bzw. Sonderregelungen? Welche Konsequenzen folgen dem Cybermobbing? Und vielen mehr. Eine Quintessenz zur Durchsetzung unserer Lehrerpflichten gegenüber unseren Schülern: „Es ist das Metall in der Stimme, aber nicht die Lautstärke“. Damit gingen sicherlich viele Lehrkräfte, Fachleiter, Referendare und Studierende gestärkt mit schulrechtlichem Wissen aus dem Berufsschultag. Zur Abrundung des informativen und kurzweiligen Tages hat der Landesverband zu Chili con Carne, Kuchen, Kaffee und Erfrischungsgetränken in den Pausen eingeladen.

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Berufsschultag am 12.09.2017!

Am 12.09.2017 findet der Berufsschultag des VLWN in der MMBBS in Hannover statt. Aufgrund zahlreicher Nachfragen haben wir erneut Herrn Dr. Hoegg eingeladen, welcher auf verständliche Art und Weise über die Thematik des Schulrechts referiert.

Alle Informationen zum Berufsschultag können Sie über den folgenden Link im Beitrag abrufen: Informationen zum Berufsschultag

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WiPäd-Talk an der Uni Göttingen 16.05.2017

Wipäd-Talk der Hochschulgruppe Uni Göttingen füllt Bar Celona.

Am 16.05.2017 fand um 19:00 Uhr der zweite WiPäd Talk an der Georg-August-Universität statt, welcher von der Studierendengruppe des VLWN organisiert wurde. Der Verband lud in die Bar Celona in Göttingen ein, wobei die erste Runde Getränke traditionell vom VLWN übernommen wurde. Insgesamt konnten über 40 Teilnehmer begrüßt werden. Mit dabei waren neben den Studierenden auch Schulleiter, Lehrkräfte und Mitarbeiter der Professur für Wirtschaftspädagogik. Wie immer kamen interessante Gespräche zu Stande, die auch der Tageswechsel nicht aufhalten konnte. So haben alle eine angenehme Zeit verbracht und die Studierendengruppe bedankt sich bei allen Teilnehmern für den gelungenen Abend.

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Vom ersten WiPäd-Talk SoSe 17

Am 20. April 2017 fand der erste WiPäd-Talk des Sommersemesters 2017 im Sausalitos Göttingen, wie immer oben, hinten, rechte Seite, statt. Ab 19:00 Uhr trafen sich Studierende vom 1. Bachelorsemester bis zum letzten Mastersemester der Wirtschaftspädagogik an der Georg-August-Universität Göttingen mit vielen Mitarbeitern des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung zum geselligen Plausch und Informationsaustausch. Ebenso nahmen Frau Dr. Doreen Holtsch (Universität Zürich, Institut für Erziehungswissenschaft) und Herr Gerd Reddig (Schulleiter der BBS Münden) am gut besuchten Stammtisch teil. Nachdem sich alle Sitznachbarn bei der ersten Runde Erfrischungsgetränke kennenlernten, sorgte das nachfolgende Speeddating für weitere Heiterkeit. In 5 Runden á 3 Minuten hatten immer zwei Pärchen die Gelegenheit sich kennenzulernen und die für sie wichtigen Fragen ihrem Gegenüber zu stellen. Zum Beispiel wie der Alltag in der Wissenschaft ausschaut oder welche beruflichen Möglichkeiten Studierende an der Universität und an den berufsbildenden Schulen haben. Oder einfach nur Gespräche über die anstehende Angelsaison oder Fachsimpeln über das gute kulinarische Angebot der Location.

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Ein Bericht vom Berufsschultag -Digitale Agenda-

Bildung im digitalen Zeitalter - brauchen wir eine Digitale Agenda für Niedersachsens berufsbildende Schulen?

Ein Bericht vom Berufsschultag

Zu dem Berufsschultag am 30.03.2017 haben die beiden Fachverbände BLVN und VLWN eingeladen, um künftige Eckpunkte einer digitalen Agenda bezüglich der digitalen Transformation, welche auch vor der Bildung keinen Halt macht, zu erörtern. Es steht die Frage im Raum, was uns in der berufsbildenden Schule erwartet und noch viel mehr, wie wir damit umgehen. Die Begrüßungsworte von Joachim Maiß (Vorsitzender des VLWN und Schulleiter der MM-BbS) konkretisieren bereits die aktuellen und künftigen Herausforderungen für die Bildung. Die Zeiten des Laptopwagens sollten beendet sein, sie kosten nicht nur Zeit, wodurch die Zeit für effektiven Unterricht verringert wird. Der Laptopwagen ist auch ein Symbol für die Trennung von Technologie und Bildung.

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Wohnortnahe Beschulung

Am Donnerstag, 2. März 2017 fand in der BBS Handel die zweite Sitzung einer Kommission des Kultusministeriums zur “Wohnortnahen Beschulung” statt. Die Interessen der Berufsschulehrer wurden von Heinz Ameskamp und Joachim Maiß vetreten. Die GEW und Kammern sowie Schulträgervertreter sind ebenfalls in dieser Expertengruppe beteiligt. Ziel der Expertenrunde ist es, eine Lösung für die vom Landesrechnungshof monierte Praxis der “Kleinen Klassen”, zu finden. Im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern, die feste Mindestgrößen vorgeben, gilt in Niedersachsen nach wie vor der Klassenbuldungserlass, der über seine Budgetierungskomponente auch Klassen mit weniger als 13 bzw. Sogar weniger als 7 Schülerinnen und Schülern zuläßt. Niedersachsen als Flächenstaat möchte an dieser Praxis festhalten, da sonst die Ausbildung in der Fläche gefährdet ist. Die Tatsache, dass es Bildungsangebote mit weniger als 13 bzw. 7 Schülerinnen und Schüler an benachbarten Schulstandorten gibt, signalisiert allerdings einen Handlungsbedarf. Am Beispiel der Rechtsanwalts- und Notarsfachangestellten und der Bauberufe wurde vom Ministerium eine detaillierte Darstellung von Bildungsangeboten mit geringen Schülerfrequenzen vorgestellt.

Die Diskussion über die Ergebnisse bewegte sich  zwischen der Argumentation, eigenständige Schulen regeln dies in ihrer Region und der Forderung der GEW, die für eine starke Verantwortung und Reglementierung durch Landesschulbehörde und Ministerium eintritt.

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Koordinierte Stellenbewirtschaftung zur Förderung der Entwicklung zu regionalen Kompetenzzentren?

Die Zuweisung von 100 zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten im Rahmen eines Nachtrags zum Stellenausgleich II./2016 hat den BLVN und den VLWN positiv über- rascht. Dies ist aus unserer Sicht ein Schritt in die richtige Richtung zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung an den berufsbildenden Schulen, so die Vorsitzenden der Berufsschullehrerverbände BLVN und VLWN Heinz Ameskamp und Joachim Maiss. Da aber bereits 120 Stellen wegen der Arbeitszeitkonten gestrichen wurden, bedeutet dies für 2016 eine Verringerung der Zuweisung von insgesamt 20 Stellen. In 2017 ist die Streichung weiterer 120 Stellen geplant. Somit sind tatsächlich wirksam werdende Stellenzuweisungen zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung an den berufsbildenden Schulen, wie in der Pressemitteilung des MK vom 26.08.2016 aufgezeigt, nicht erkennbar.

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„SPRINT-Dual“: Kultusministerium und Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen starten Sprach- und Integrationsprojekt für jugendliche Flüchtlinge zur Vorbereitung auf eine betriebliche Ausbildung

In Niedersachsen sollen Jugendliche mit Fluchtgeschichte fit für die Ausbildung gemacht werden. Das sieht das gemeinsame Projekt „SPRINT-Dual” des Niedersächsischen Kultusministeriums und der Regionaldirektion Niedersachsen/Bremen der Bundesagentur für Arbeit vor, das Ministerin Frauke Heiligenstadt und Klaus Stietenroth, Chef der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen, am Mittwoch in Hannover vorgestellt haben. „Wir möchten allen SPRINT-Schülerinnen und -Schülern die Chance auf eine Ausbildung bieten. Dafür müssen wir die jugendlichen Flüchtlinge und niedersächsische Betriebe zusammenbringen. Genau das ist das Ziel von SPRINT-Dual”, sagte Ministerin Heiligenstadt.

„SPRINT-Dual” ist der Nachfolger des erfolgreichen Modellprojektes „SPRINT – Sprache und Integration” an berufsbildenden Schulen. Mit diesem Projekt werden aktuell an 94 berufsbildenden Schulen rund 2.800 Schülerinnen und Schüler sprachlich geschult und mit der Berufs- und Arbeitswelt vertraut gemacht. „SPRINT” wendet sich an schulpflichtige und nicht schulpflichtige Flüchtlinge zwischen 16 und 21 Jahren. Heiligenstadt: „Diesen Jugendlichen bieten wir mit SPRINT-Dual eine passgenaue Anschlussqualifikation.”

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Stellungnahme des BLVN und des VLWN zur vorläufigen Arbeitsfassung des BO-Musterkonzeptes vom 30.08.2016

Der BLVN und der VLWN begrüßen, dass beabsichtigt wird, die Berufs- und Studienorientierung (BO) in Niedersachsen mit der vorliegenden Arbeitsfassung BOMusterkonzept weiterzuentwickeln und in geordneten Strukturen festzuschreiben. Dies ist auch dringend erforderlich, da der hohe Anteil von Studienabbrüchen und vorzeitigen Vertragslösungen bei der dualen Berufsausbildung belegen, dass ein enormer Handlungsbedarf bei der Berufs- und Studienorientierung von Jugendlichen in unserem Land besteht.

Aus unserer Sicht sind aber die in der vorliegenden vorläufigen Arbeitsfassung zum “BO-Musterkonzept” geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Berufsorientierung nicht zielführend und deshalb dringend zu überdenken und zu überarbeiten.

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